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Franchise 300 oder 2500? So wählst du richtig (2026)

Tiefe oder hohe Franchise? Die sechs Franchisestufen, Selbstbehalt, Wechselfristen und der Break-even für die günstigste Stufe, mit Rechner.

schweiz-start.ch Redaktion ca. 9 Min. Lesezeit

Franchise 300 oder 2500? Entscheidend sind deine jährliche Prämienersparnis, die erwarteten Gesundheitskosten und deine finanzielle Reserve. Bei 100 Franken weniger Monatsprämie für die 2500er-Franchise liegt der rechnerische Kipppunkt im Regelfall bei rund 1633 Franken anrechenbaren Gesundheitskosten pro Jahr. Darunter ist in diesem Beispiel 2500 günstiger, darüber 300. Deine tatsächlichen Prämien können zu einem anderen Ergebnis führen.

Was die Franchise in der Schweiz bedeutet

Wer zahlt was? Die Kostenbeteiligung in der Grundversicherung
  1. 1. Bis zur Franchise Du zahlst alles

    Deine gewählte Franchise: CHF 300 bis 2500.

  2. 2. Selbstbehalt Du zahlst 10 %

    Bis zum Deckel von CHF 700 Selbstbehalt pro Jahr bei Erwachsenen.

  3. 3. Deckel erreicht Die Kasse zahlt

    Weitere gedeckte Kosten übernimmt die Kasse vollständig, abgesehen vom Spitalbeitrag.

Schematische Darstellung. Selbstbehalt bei Kindern: maximal CHF 350 pro Jahr. Quelle: BAG, Art. 103 Abs. 2 KVV.

Die Franchise ist der jährliche Betrag, den du für medizinische Leistungen selbst zahlst, bevor sich die Krankenkasse beteiligt. Sie funktioniert wie ein Selbstbehalt „am Anfang des Jahres”: Erst wenn deine Kosten die Franchise überschritten haben, übernimmt die Kasse den Rest, abzüglich des Selbstbehalts (dazu gleich mehr).

Wichtig für Zuzüger: Die Franchise ist kein verlorenes Geld, sondern ein Hebel. Wählst du eine hohe Franchise, sinkt deine Prämie; im Gegenzug trägst du im Krankheitsfall mehr selbst.

Die sechs Franchisestufen für Erwachsene

Erwachsene ab 19 Jahren wählen zwischen sechs Stufen pro Jahr:

Alle Spalten lesen: Tabelle bei Bedarf horizontal verschieben. Mit der Tastatur: Tabelle fokussieren und die Pfeiltasten verwenden.

FranchiseTyp
300 Frankenordentliche Franchise
500 FrankenWahlfranchise
1000 FrankenWahlfranchise
1500 FrankenWahlfranchise
2000 FrankenWahlfranchise
2500 Frankenhöchste Wahlfranchise

Je höher die Franchise, desto tiefer die Prämie (BAG). Beachte: Ein Versicherer muss nicht alle Stufen anbieten.

Kinder und Jugendliche: Franchise ab 0 Franken

Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre gilt eine ordentliche Franchise von 0 Franken. Wählbar sind zusätzlich 100, 200, 300, 400, 500 oder 600 Franken (BAG). Auch hier müssen Versicherer nicht alle Stufen anbieten.

Selbstbehalt: 10 Prozent obendrauf

Neben der Franchise gibt es den Selbstbehalt. Er beträgt in der Regel 10 Prozent der Kosten, die über deiner Franchise liegen, angerechnet bis höchstens 700 Franken pro Jahr für Erwachsene (350 Franken für Kinder). Dieser Selbstbehalt ist gesetzlich geregelt und unabhängig von Franchise und Modell (BAG). Wie hoch deine Kostenbeteiligung aus Franchise plus Selbstbehalt im Extremfall wird, rechnest du mit dem Selbstbehalt-Rechner aus.

Für den Vergleich zählt der tatsächliche Frankenbetrag: Die 10 Prozent werden erst auf die Kosten über der jeweiligen Franchise berechnet. Der Selbstbehalt hebt sich deshalb beim Vergleich von 300 und 2500 Franken nicht auf. Vergleiche immer Jahresprämie plus Franchise plus Selbstbehalt.

Was du maximal pro Jahr zahlst

Mit der höchsten Franchise (2500 Franken) liegt deine jährliche Kostenbeteiligung in der Regel bei höchstens 3200 Franken: 2500 Franken Franchise plus 700 Franken Selbstbehalt. Bei einem Spitalaufenthalt kommt der Beitrag von 15 Franken pro Tag noch dazu (BAG).

Ein Rechenbeispiel zur Kostenbeteiligung

Ein Beispiel macht das Zusammenspiel von Franchise und Selbstbehalt greifbar. Angenommen, du verursachst in einem Jahr 4000 Franken anrechenbare Gesundheitskosten:

  • Mit der 300er-Franchise zahlst du 300 Franken Franchise plus 10 Prozent des Rests (3700 Franken), also 370 Franken Selbstbehalt, zusammen 670 Franken Kostenbeteiligung.
  • Mit der 2500er-Franchise zahlst du 2500 Franken Franchise plus 10 Prozent von 1500 Franken, also 150 Franken Selbstbehalt, zusammen 2650 Franken.

Der Unterschied von rund 1980 Franken ist das Mehr, das du mit der hohen Franchise in diesem Kostenjahr selbst trägst. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie viel tiefer deine Prämie mit der 2500er-Franchise ausfällt. Diese Prämienersparnis kommt in der Rechnung noch obendrauf und gilt auch in gesunden Jahren.

Franchise ist nicht gleich Selbstbeteiligung

Aus Deutschland oder Österreich kennst du vielleicht eine Selbstbeteiligung pro Behandlung oder pro Rezept. Die Schweizer Franchise funktioniert anders: Sie ist ein jährlicher Sockelbetrag, den du über alle Leistungen hinweg ansammelst. Erst wenn deine Kosten diesen Sockel übersteigen, beteiligt sich die Kasse, und dann trägst du zusätzlich den Selbstbehalt von 10 Prozent (BAG). Franchise und Selbstbehalt sind also zwei getrennte Stufen, nicht dasselbe.

300 oder 2500: die einfache Faustregel

Zwischen der tiefsten und der höchsten Franchise liegen 2200 Franken (2500 minus 300). Das ist der zusätzliche Betrag, den du im Krankheitsfall mit der hohen Franchise selbst trägst. Dem steht die Prämienersparnis gegenüber, die eine hohe Franchise dir übers Jahr bringt.

Daraus folgt die Faustregel:

  • Hohe Franchise (2500): kann sich lohnen, wenn deine jährliche Prämienersparnis die zusätzliche Kostenbeteiligung im betrachteten Jahr übersteigt. Halte trotzdem eine Reserve für ein unerwartet teures Jahr bereit.
  • Tiefe Franchise (300): kann bei hohen anrechenbaren Gesundheitskosten günstiger sein. Vergleiche immer die gesamte Jahresbelastung inklusive Prämien.

Eine Schwangerschaft ist kein pauschaler Grund für die tiefe Franchise: Bestimmte Mutterschaftsleistungen sind von der Kostenbeteiligung ausgenommen; ab der 13. Schwangerschaftswoche bis acht Wochen nach der Geburt gilt die Befreiung auch für allgemeine Leistungen bei Krankheit. Berücksichtige bei der Rechnung nur Kosten, die tatsächlich deiner Kostenbeteiligung unterliegen (BAG: Kostenbeteiligung, geprüft am 14.09.2026).

Die Mechanik durchgerechnet: maximaler Rabatt gegen Mehrrisiko

Wie gross kann die Prämienersparnis überhaupt sein? Das ist gesetzlich gedeckelt: Die Prämienreduktion für eine Wahlfranchise darf höchstens 70 Prozent des zusätzlich übernommenen Risikos betragen (Art. 95 Abs. 2bis KVV). Zwischen 300er- und 2500er-Franchise liegen 2200 Franken Mehrrisiko; die Prämie mit der 2500er-Franchise darf also maximal rund 1540 Franken pro Jahr tiefer sein (70 Prozent von 2200 Franken). Ob eine Kasse diesen Maximalrabatt tatsächlich gewährt, ist ihre Entscheidung; viele bleiben darunter. Den realen Rabatt deiner Kasse siehst du im offiziellen Vergleich auf priminfo.admin.ch.

Diesem Rabatt steht gegenüber, was du mit der 2500er-Franchise im Krankheitsfall mehr aus der eigenen Tasche zahlst. Die Mechanik (Franchise plus 10 Prozent Selbstbehalt, angerechnet höchstens 700 Franken) ergibt je nach Jahreskosten:

Alle Spalten lesen: Tabelle bei Bedarf horizontal verschieben. Mit der Tastatur: Tabelle fokussieren und die Pfeiltasten verwenden.

Anrechenbare JahreskostenKostenbeteiligung mit 300erKostenbeteiligung mit 2500erMehrkosten mit 2500er
0 Franken0 Franken0 Franken0 Franken
500 Franken320 Franken500 Franken180 Franken
2000 Franken470 Franken2000 Franken1530 Franken
4000 Franken670 Franken2650 Franken1980 Franken
10 000 Franken und mehr1000 Franken (Maximum im Regelfall)3200 Franken (Maximum im Regelfall)2200 Franken

Daraus folgt die Break-even-Logik:

  • In einem gesunden Jahr (etwa 500 Franken Kosten) zahlst du mit der 2500er-Franchise nur 180 Franken mehr Kostenbeteiligung, und die Prämienersparnis von bis zu rund 1540 Franken bleibt fast vollständig bei dir.
  • Bei rund 2000 Franken Jahreskosten kippt die Rechnung: Die Mehrkosten (1530 Franken) entsprechen etwa dem maximal erlaubten Rabatt (rund 1540 Franken). Gewährt deine Kasse weniger als den Maximalrabatt, liegt dein persönlicher Kipppunkt entsprechend tiefer.
  • In einem teuren Jahr (4000 Franken und mehr) zahlst du mit der 2500er-Franchise 1980 bis 2200 Franken mehr. Das kann kein gesetzlich zulässiger Rabatt vollständig ausgleichen. Wer sicher hohe Kosten hat, fährt mit der 300er-Franchise besser.

Auch die angebotenen mittleren Stufen von 500 bis 2000 Franken kannst du mit ihren tatsächlichen Prämien vergleichen. Für die Entscheidung zwischen 300 und 2500 zählt deine echte Prämiendifferenz, nicht der gesetzlich mögliche Maximalrabatt:

Deine Jahresprämien in CHF

Die Startwerte sind Beispiele. Trage für beide Franchisen die Jahresprämie derselben Kasse, desselben Modells und Jahres ein. Bei Monatsprämien: Betrag mal 12.

CHF 1'500
CHF 0 CHF 8'000

Franchise CHF 300

Günstiger

CHF 4'620

Gesamtkosten pro Jahr, tiefe Franchise

Franchise CHF 2'500

CHF 4'800

Gesamtkosten pro Jahr, hohe Franchise

Bei diesen Angaben ist Franchise CHF 300 um CHF 180 pro Jahr günstiger.

Passt die Franchise zu deinem Modell und deiner Prämie? Direkt unten kostenlos anfragen

Vergleich für Erwachsene mit regulär 10 Prozent Selbstbehalt, höchstens CHF 700 pro Jahr. Spitalbeitrag, nicht gedeckte Leistungen und besondere Selbstbehalte sind nicht enthalten. Bei Franchise 2500 solltest du bis zu CHF 3.200 für Franchise und regulären Selbstbehalt tragen können. Die Eingaben bleiben in deinem Browser. Den amtlichen Prämienvergleich bietet priminfo.admin.ch .

Der Rechner arbeitet mit Orientierungswerten und speichert nichts. Für die exakten Prämien deiner Kasse und deines Wohnorts bleibt priminfo.admin.ch die verbindliche Quelle. Als eigenständige Seite findest du ihn auch unter Franchise-Rechner.

Ab welchen Kosten lohnt sich Franchise 300?

Für Erwachsene lässt sich der Kipppunkt zwischen 300 und 2500 Franken im Regelfall so berechnen:

300 Franken + jährliche Prämienersparnis ÷ 0,9.

Die Prämienersparnis ist die Jahresprämie mit Franchise 300 minus die Jahresprämie mit Franchise 2500. Vergleiche dieselbe Person, denselben Wohnort, Versicherer, dasselbe Modell und dieselbe Unfalldeckung. Die Formel gilt bei einer positiven Ersparnis bis zum gesetzlich zulässigen Maximalrabatt und dem regulären Selbstbehalt von 10 Prozent.

Alle Spalten lesen: Tabelle bei Bedarf horizontal verschieben. Mit der Tastatur: Tabelle fokussieren und die Pfeiltasten verwenden.

Ersparnis mit Franchise 2500 pro MonatErsparnis pro JahrKipppunkt der anrechenbaren Jahreskosten
50 Franken600 Frankenrund 967 Franken
100 Franken1200 Frankenrund 1633 Franken
rund 128,33 Franken1540 Frankenrund 2011 Franken

Unter dem Kipppunkt ist die 2500er-Franchise in diesem Vergleich günstiger, darüber die 300er. Genau am Kipppunkt sind die Gesamtkosten gleich. Die Tabelle ist eine eigene Berechnung nach den BAG-Regeln zur Kostenbeteiligung und zu den Wahlfranchisen, geprüft am 14.09.2026. Spitalbeiträge, erhöhter Arzneimittel-Selbstbehalt und ausgenommene Leistungen sind nicht eingerechnet.

Eine rechnerische Ersparnis ersetzt keine Reserve für unerwartete Rechnungen. Bei einer Familie rechnest du für jede Person einzeln; unser Ratgeber zu Krankenkassenkosten für Familien zeigt, wie daraus ein gemeinsames Budget wird.

Beispiel: Prämie und eigene Kosten zusammenrechnen

Frei gewählte Beispielprämien, keine aktuellen Versicherungsangebote: Die 300er-Franchise kostet 400 Franken monatlich, die 2500er-Franchise 300 Franken. Verglichen werden dieselbe Person und dasselbe Versicherungsmodell. Die jährliche Prämiendifferenz beträgt 1200 Franken.

Alle Spalten lesen: Tabelle bei Bedarf horizontal verschieben. Mit der Tastatur: Tabelle fokussieren und die Pfeiltasten verwenden.

Anrechenbare Gesundheitskosten im JahrJahresprämie plus Kostenbeteiligung, Franchise 300Jahresprämie plus Kostenbeteiligung, Franchise 2500
500 Franken4800 + 320 = 5120 Franken3600 + 500 = 4100 Franken
2000 Franken4800 + 470 = 5270 Franken3600 + 2000 = 5600 Franken
4000 Franken4800 + 670 = 5470 Franken3600 + 2650 = 6250 Franken

Im ersten Beispiel spart die hohe Franchise 1020 Franken, im letzten kostet sie 780 Franken mehr. Grundlage ist der reguläre Selbstbehalt von 10 Prozent; Spitalbeiträge, erhöhter Arzneimittel-Selbstbehalt und ausgenommene Leistungen sind hier nicht eingerechnet. Die gesetzlichen Grundlagen stehen beim BAG. Die Berechnung wurde am 14.09.2026 geprüft.

Für deine eigene Rechnung brauchst du die beiden tatsächlichen Prämien, eine Einschätzung der anrechenbaren Jahreskosten und eine Reserve für unerwartete Ausgaben. Der Franchise-Rechner hilft beim Gegenüberstellen. Wenn du zusätzlich die Krankenkasse wechseln möchtest, kannst du einen Beratungskontakt zum Krankenkassenwechsel anfragen.

Den Wechsel der Franchise richtig timen

Du bist nicht für immer an eine Franchise gebunden, du kannst sie anpassen, allerdings nur auf den Beginn eines Kalenderjahres. Unter dem Jahr ist kein Franchisewechsel möglich. Die Fristen regelt Art. 94 der KVV, und sie sind je nach Richtung unterschiedlich:

  • Franchise erhöhen (z. B. von 300 auf 2500): Der Wechsel gilt ab dem 1. Januar. Die Meldung an deine Kasse muss in der Regel bis Ende Jahr eintreffen; einzelne Kassen setzen frühere interne Fristen, frage im Zweifel direkt nach.
  • Franchise senken (z. B. von 2500 auf 300): Auch hier gilt der Wechsel ab dem 1. Januar, aber es gelten die Kündigungsfristen wie beim Kassenwechsel: Bei vielen Kassen muss die schriftliche Meldung deshalb bis zum 30. November eintreffen (priminfo.admin.ch).

Alle Details zu den Fristen, inklusive Modellwechsel und Sonderfällen, findest du im Ratgeber zum Franchisewechsel. Willst du gleichzeitig auch die Kasse wechseln, gelten die Fristen aus dem Ratgeber zum Krankenkassenwechsel; die neue Franchise wählst du dann einfach beim Antrag der neuen Kasse.

Rechne deinen Break-even aus

Die Faustregel gibt die Richtung vor; den genauen Kipppunkt rechnest du am besten konkret durch. Probier dazu unseren Franchise-Rechner: Er zeigt dir, ab welchen erwarteten Gesundheitskosten sich welche Franchise lohnt.

Die Franchise ist nur einer von mehreren Hebeln. Welche Wege es sonst noch gibt, die Prämie zu senken, und was davon wirklich etwas bringt, steht in Krankenkassen-Prämien senken. Vom Einkommen abhängig ist zusätzlich die Prämienverbilligung.

Den grösseren Zusammenhang (Pflicht, Frist, Modelle und Aufnahmezwang) findest du im kompletten Leitfaden zur Krankenversicherung. Steht dein Umzug erst bevor, findest du den passenden Einstieg bei unserer Zuzugsberatung. schweiz-start.ch organisiert den Kontakt; die persönliche Versicherungsberatung übernimmt die kooperierende Beratungsfirma.

Vom Lesen zum Entscheiden

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Die Rechnung oben gilt für die Annahmen oben. Was in deinem Kanton, mit deinem Modell und deiner Familie herauskommt, ist eine andere Zahl.

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Häufige Fragen

Welche Franchisestufen gibt es für Erwachsene?
Sechs Stufen: 300 Franken (ordentlich) sowie die Wahlfranchisen 500, 1000, 1500, 2000 und 2500 Franken pro Jahr. Versicherer müssen aber nicht alle Stufen anbieten.
Was kostet mich eine Franchise von 2500 Franken im schlimmsten Fall?
In der Regel maximal 3200 Franken pro Jahr: 2500 Franken Franchise plus 700 Franken Selbstbehalt. Bei einem Spitalaufenthalt kommen 15 Franken pro Tag dazu. Bei Arzneimitteln mit erhöhtem Selbstbehalt von 40 Prozent kann es mehr sein (Art. 38a KLV, Art. 104a KVV).
Ist der Selbstbehalt bei hoher Franchise höher?
Der Prozentsatz bleibt gleich, der Frankenbetrag kann sich unterscheiden. Der Selbstbehalt beträgt in der Regel 10 Prozent der Kosten über der Franchise, angerechnet höchstens 700 Franken pro Jahr für Erwachsene. Für bestimmte Arzneimittel über dem gesetzlichen Grenzwert sind es 40 Prozent (Art. 38a KLV). Die Ansätze sind gesetzlich geregelt und unabhängig von Franchise und Modell.
Welche Franchise lohnt sich für mich?
Erwartest du wenig medizinische Kosten, spricht viel für eine hohe Franchise mit tieferer Prämie. Rechnest du mit regelmässigen Kosten, ist die 300er-Franchise meist günstiger. Den Break-even rechnest du am besten konkret durch.
Gilt für Kinder dieselbe Franchise?
Nein. Für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre liegt die ordentliche Franchise bei 0 Franken; wählbar sind 100 bis 600 Franken. Der Selbstbehalt wird bis höchstens 350 Franken angerechnet.

Quellen

Aktualisiert am .

Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information und keine Rechts-, Steuer- oder Versicherungsberatung.

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